Final angekommen, heißt die Devise für alle, die sich auf die Autofahrt durch die Eifel trauen. Jenes oberste Ziel hat sich auch Joey Kelly, der beliebteste Fahrer des deutschen Peugeot-Teams, vorgenommen. “Vier lange Jahre fuhr ich kein Wettrennen mehr! Das ist schon eine Herausforderung für mich”, sagt der Sänger, der mit der Kelly Family arbeitete, aber in den letzten Jahren nicht selten durch seine sportiven Aktivitäten Schlagzeilen gemacht hat.
Experten sind sich einig
Autoexperten wissen, zwei Modelle des neuen RCZ, des Mittelklassesportlers aus Frankreich, hat der Entscheider letztendlich in dieses extrem anspruchsvolle Langstrecken-Rennen geschickt. Aber keine überzüchteten Rennboliden mit der Unterstützung eines Werksteams. Beide an den Start gehenden Sportwagen wurden aber nur nur minimal getuned. Aus den 163 PS, die ein Standardwagen mit dem Zwei-Liter-Diesel powered, machten die Autoexperten 200 Sachen. Feinste Abstimmungen gab es am Fahrgestell und ein Überrollbügel wurde in den Wagen gebaut.
Durchhaltevermögen und Leistung des RCZ will Peugeot mit dem Einsatz beim Eifel-Marathon untermauern. Es gelang offensichtlich, denn gelangten zum Beispiel am Nürburg Ring ins Streckenziel. Und das auf den ersten beiden Plätzen ihrer Klasse. Das gelang ihnen eher nicht durch kurze Zeiten als durch Konstanz. “Während die Gegner in der Nacht fast eine Minute langsamer unterwegs waren, konnten wir noch einen drauf legen”, erklärt Kelly die Strategie des Teams. Die Ankunft und der Klassensieg sind große Erfolge für die Franzosen, wo erst vor einem halben Jahr die Idee aufkam, beim 24h Autorennen mitzumischen. Zur Vorbereitung gab es nicht häufig Zeit.